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„Ich will alles ausprobieren!“ – Bist Du ein Scanner?

alles probieren
  • Ich fange immer wieder voller Begeisterung neue Hobbies und Projekte an – doch lange bleibe ich nie am Ball.
  • Mich interessieren wahnsinnig viele Dinge – die Vorstellung, mich nur noch mit einem Thema zu beschäftigen, finde ich furchtbar.
  • Meine Familie fragt sich, ob ich jemals „das Richtige“ finden werde. Aber ich kann mich einfach nicht für etwas entscheiden. Das macht mir langsam Sorgen.
  • Ich habe meistens ganz viele verschiedene Projekte gleichzeitig am Laufen, z.B. lese ich mehrere Bücher parallel.

Wenn Du Dich in den obigen Aussagen wiedererkennst, ist die Chance groß, dass Du ein Scanner bist. In unserer heutigen Welt kann das ziemlich anstrengend werden. Linearer Lebenslauf? Expertentum? Damit tun sich Scanner schwer. Sie und ihre Umwelt leiden unter den wechselnden Interessen und fragen sich verzweifelt, was eigentlich mit ihnen nicht stimmt. Die gute Nachricht: Gar nichts. Du bist völlig okay und wunderbar, so wie Du bist. Dieser Artikel erklärt Dir warum und gibt Impulse, wie Scanner ein fantastisches Leben führen können.

Was ist ein Scanner?

Ähnlich wie Hochsensibel ist Scanner ein verallgemeinerndes Etikett. Jeder Mensch ist anders – dennoch tut es hin und wieder gut, bestimmte Verhaltensweisen einzuordnen. Zu erkennen: Ich bin nicht alleine! Die „Schublade Scanner“ hat die Psychologin Barbara Sher für eine besondere Art zu denken und zu leben erfunden. Sie meint damit Menschen, die aufblühen, wenn sie sich mit verschiedensten Interessen, Jobs, Lebensentwürfen auseinander setzen.

Das absolute Gegenteil des Scanners ist laut Sher der Taucher. Er (oder sie, mit den Begriffen sind immer beide Geschlechter gemeint) findet sein Thema und bohrt sich immer tiefer hinein. Wissenschaftler zählen häufig zu diesem Typ Mensch. Der Gedanke, Jahrzehnte lang ein einziges Chromosom zu erforschen und alles darüber zu lernen, begeistert Dich? Dann bist Du der geborene Taucher. Scanner hingegen sind wie Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte fliegen und überall hineinschauen. Das eine ist nicht besser als das andere, sie sind einfach genetisch so gebaut.

Warum bin ich als Scanner wertvoll (und kein Problemfall)?

Viele Scanner bekommen von der Welt gespiegelt, dass sie falsch sind. Du sollst endlich zuverlässig werden, aufhören herumzuspielen und Dich doch einfach mal zusammenreisen. Weil Du erfolgreich und anerkannt sein möchtest, würdest Du es tun – wenn Du könntest. Scanner leiden stark darunter, wenn sie versuchen, sich festzulegen. Es ist völlig gegen ihre Natur. Und völlig unnötig. Denn ein Scanner zu sein, bringt eine Vielzahl von Talenten mit sich.

Als Scanner hast Du einen wachen, flexiblen Geist, eine große Portion Kreativität und einen Blick für Zusammenhänge. Du kannst Dich in kürzester Zeit in komplexe Themen einarbeiten und kennst Dich in vielen Bereichen aus. Du bist innovativ, anpassungsfähig und hervorragend geeignet für die Anforderungen der modernen (Arbeits-)welt. Wenn Du anfängst, Dich statt als unfähig als außergewöhnlich begabt zu erkennen, eröffnen sich neue Möglichkeiten für ein erfülltes Leben. Übrigens: Leonardo da Vinci zählt zu den berühmtesten Scannern der Geschichte. Er hatte allerdings das Glück, zu einer Zeit zu leben, in der das nicht als falsch galt.

Wie kann ich als Scanner mein Potential leben?

Es gibt viele verschiedene Arten von Scannern. Manche wechseln die Themen wie andere die Socken. Ein anderer Typ Scanner bleibt über Jahre an einem Projekt, bis er es auf einmal für immer fallen lässt. Allen gemeinsam ist jedoch die besondere Dynamik:

  1. Sie verlieben sich in ein Projekt, egal ob es Handlettering, Rennradfahren oder Immobilienrecht ist.
  2. Sie bleiben motiviert und voller Freude dabei, bis sie bekommen haben, was sie wollten. 
  3. Das gute Gefühl ist weg, sie hören damit auf und suchen nach etwas Neuem. 


Für Dich als Scanner ist es super wichtig, diese Phasen zu bemerken und zu untersuchen: Was ist für Dich ganz persönlich die Belohnung, die Du aus Deinen Projekten ziehst? Das kann alles sein: Etwas auszuprobieren, jemandem zu helfen, etwas einmal zu verstehen… Sobald Du herausgefunden hast, wie Du tickst und nicht länger gegen Dich ankämpfst, kannst Du Dir ein Leben und einen Job gestalten, der perfekt dazu passt.

Lese-Tipp: Wenn Du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, empfehlen wir Dir das Buch von Barbara Sher: Du musst Dich nicht entscheiden, wenn Du tausend Träume hast.

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