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So bringst Du Dein Kind dazu, ausreichend zu trinken

FLSK ausreichend trinken

Regelmäßig ans Trinken denken – was für Erwachsene schon nicht leicht ist, fällt Kindern oft dopp­elt schwer. Sie haben einfach noch nicht gelernt, gut für sich zu sorgen. Aber zum Glück haben sie Eltern, die wissen, was gut für sie ist und sie daran erinnern.

Tja, wäre es doch nur so einfach! Bestimmt kannst Du ein Lied davon singen: Leider wollen Kinder häufig nicht das, was ihre Eltern wollen. So wird aus einer simplen Sache wie Trinken schnell ein großer Kampf. Die Eltern nerven und nörgeln aus besten Absichten heraus, die Kinder verweigern sich… und am Ende sind alle verzweifelt. Was kannst Du also tun, wenn Dein Kind zu wenig trinkt?

Belohnungssysteme sind gut gemeint, aber würdelos

Häufig wird in Erziehungsratgebern ein Belohnungssystem vorgeschlagen. Das funktioniert zum Beispiel so: „Wenn Du ein Glas getrunken hast, bekommst Du einen Sticker. Wenn Du zehn Sticker hast, gehe ich mit Dir ein Eis essen.“

Funktioniert das? Bestimmt, für eine Zeit. Ist es würdevoll, konditioniert zu werden wie ein Hund? Sicherlich nicht. Das Kind soll ja als Ergebnis einer gelungen Erziehung aus sich selbst heraus trinken wollen, und nicht, weil es so Eis bekommt. Bonussysteme, die das Kind zum Objekt der Wünsche anderer degradieren, sind keine nachhaltige Lösung für das Problem.

Nimm Dein Kind ernst und motiviere es mit Begeisterung

Die gute Nachricht: Es gibt auch eine positive Art, Dein Kind zu „manipulieren“. Diese Methode lässt Deinem Kind seine Würde und funktioniert garantiert. Das Geheimnis lautet: Das Gehirn Deines Kindes spricht auf Freude an. Wenn Du es schaffst, seine Neugier, seine Begeisterung und seine innere Motivation zu aktivieren, macht es freiwillig mit und lernt mühelos. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Probiere es aus! So kann das konkret aussehen:

1. Lass Dein Kind sein Trinkgefäß selbst aussuchen

Hier fängt Würde und Selbstbestimmung an. Vielleicht ist statt Schnabeltasse Mamas Glas viel interessanter? Oder vielleicht sind Gläser und Tassen doof, aber Trinkhörner ganz toll? Oder alles ganz egal, Hauptsache es ist ein Bild von der Eisprinzessin darauf? Lass Deinem Kind die Wahl. Wenn es sich für ein Trinkgefäß entscheiden darf, ist es viel wahrscheinlicher, dass diese auch stolz benutzt wird. 

2. Sorge für anregende Getränke 

Mit „anregend“ ist natürlich nicht Koffein gemeint! Es reicht schon, wenn hin und wieder ein anderer Geschmack die Zungenspitze kitzelt. Schon ist Dein Kind hellwach! Wasser sollte selbstverständlich die Basis der täglichen Flüssigkeitszufuhr bilden. Doch Langeweile ist der Tod jeder Motivation, auch beim Trinken. Damit Dein Kind lustvoll trinkt und dabei Spaß an seinem Körper und dessen Empfindungen hat, muss Abwechslung her!

Das bedeutet: Alles ist erlaubt (in einem sinnvollen Rahmen). Wasser lässt sich mit Früchten, Kräutern oder Fruchtsäften pimpen. Wie wäre es mit selbstgemachtem Eistee ohne Zuckerzusatz? Und hin und wieder darf es auch ein ungesundes Getränk sein, etwa eine Limonade. Sprich mit Deinem Kind auf Augenhöhe, lass es alles kosten und erkläre ihm, was der (gesundheitliche) Unterschied zwischen den Getränken ist. Die Kleinen verstehen mehr, als man ihnen zutraut. 

3. Mach es Deinem Kind einfach 

Stell Dir vor: Jedes Mal, wenn Du etwas trinken willst, müsstest Du vorher in den Keller laufen, dort vier Liegestützen absolvieren und dann einen Nachbarn suchen, damit er Dir was einschenkt. Du würdest wahrscheinlich nicht mehr soooo viel Lust auf das Ganze haben, oder?

Logisch, denn das Prozedere kostet enorm viel Energie. Neben Stimulation (siehe Punkt 2), möchte jedes Gehirn, egal ob jung oder alt, Energie sparen. Darum gilt: Mach es Deinem Kind so einfach wie möglich, an Flüssiges heranzukommen. Eine eigene Trinkflasche wie die FLSK, die es immer in der Nähe hat, ist eine gute Idee. Achte darauf, dass Dein Kind die Flasche selbst auf- und zuschrauben kann. 

4. Setze auf Trinkspiele 

Gamification, Baby! Das Buzzword aus der Marketingabteilung bedeutet nichts anderes, als aus einer eigentlich spielfremden Tätigkeit ein Spiel zu machen. Das funktioniert gerade bei Kindern hervorragend. Sie lieben es, sich zu messen, Quatsch zu machen und in ausgedachte Welten abzutauchen. Regelmäßiges Trinken macht als Spiel plötzlich eine Menge Spaß. Lass Deiner Kreativität freien Lauf und – ganz wichtig – spiele mit! 

Hier ein paar Anregungen:

  • Wandel klassische Trinkspiele für Erwachsene ab. Kennst Du z. B. Sissi-Saufen? Immer wenn in den Sissi-Filmen ein bestimmtes Wort oder ein Satz fällt, muss getrunken werden. Welches Wort kommt in der Lieblingsserie Deines Kindes oft vor? Bewaffnet euch mit alkoholfreien (!) Getränken und los geht’s!
  • Spielt „Wir haben uns in der Wüste verlaufen“. Dazu muss sich die Wohnung natürlich in eine Wüste verwandeln. Lege kleine Oasen mit Trinkflaschen an, in die ihr euch mit letzter Kraft schleppt.
  • Verrenkt euch. Was ist die verrückteste Pose, in der ihr noch trinken könnt? Unter dem linken Bein hindurch? Auf dem Bauch liegend? Um eine Überflutung zu vermeiden, dieses Spiel am besten im Garten oder im Badezimmer ausprobieren.

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