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Die hedonistische Falle und wie Du ihr entkommst

FLSK Dankbarkeit

Egal, ob die neue FLSK Trinkflasche, das neue Auto oder der neue Freund – die Freude scheint nie zu halten. Gestern hat es noch Begeisterungsstürme bei Dir ausgelöst, heute nimmst Du es kaum noch wahr. Bis Du es eines Tages verlierst. Willkommen in der hedonistischen Falle! Erfahre in diesem Artikel, wie Du dem psychologischen Paradox ein Schnippchen schlagen und Dein Leben noch intensiver genießen kannst.

Well you only need the light when it's burning low
Only miss the sun when it starts to snow
Only know you love her when you let her go
Only know you've been high when you're feeling low
Only hate the road when you're missing home
Only know you love her when you let her go
And you let her go

-Passenger, Let her go

Es geht uns gut - eigentlich

Wir schlafen nachts in einem weichen Bett. Wir kaufen diese schicken braunen Stiefel, wenn sie uns gefallen. Aber nicht nur materiell sind wir reich. Wir erleben mehr als je zuvor – übers Wochenende nach Paris, dann den Halbmarathon laufen, nächste Woche der Geburtstag von Pia auf der Hütte... Wir haben viel. Und sind glücklich und dankbar darüber, zumindest meistens. Wenn es Dir so geht wie uns, kennst Du aber auch diese Unzufriedenheit.

Auf der Suche nach dem Kick

Ja, faktisch weißt Du, dass Du Dich glücklich schätzen kannst. Aber irgendwie fehlt der Kick. Du liegst in Deinem Bett und kriegst nicht mehr mit, wie weich es ist. Du trägst Deine Stiefel, aber spätestens beim dritten Mal sind sie nicht mehr spannend. Du hakst Reise nach Sportevent nach Party auf Deiner imaginären Liste ab: Kenn ich, kenn ich, kenn ich – was kommt jetzt? Bist Du auf dem falschen Weg, depressiv? Ne, keine Sorge. Du sitzt nur mitten in der hedonistischen Falle, auch hedonistisches Paradox genannt.

Dein Gehirn ist schuld

Psychologen beschreiben damit die Fähigkeit Deines Gehirns, sich an die Annehmlichkeiten in Deinem Leben zu gewöhnen und diese als selbstverständlich hinzunehmen. Und auszublenden! Die Folge: Du schaust nicht mehr genau hin, Du genießt nicht mehr. Eigentlich bist Du mit Deinen Gedanken ganz wo anders. Nämlich beim nächsten glücksversprechenden Objekt. Süchtig nach dem nächsten Kitzel in den Gehirnwindungen. Das ist ein ganz normaler psychologischer Effekt und hat nichts, aber auch gar nicht mit den Dingen selbst zu tun. Die sind meistens noch genauso toll wie damals. (Außer Dein Freund hat mittlerweile einen gewaltigen Bierbauch, dann bist Du entschuldigt… ;) )

Erst als er weg war, wusste ich, was wir hatten

Wenn Du diesen Mechanismus nicht verstehst, musst Du immer wieder Verluste erleiden, um den wahren Wert der Dinge oder Menschen in Deinem Leben spüren zu können. Im schlimmsten Fall geht es Dir wie dem Protagonisten aus dem Song Let her go von Passenger. Du begreifst erst dann, was Du hattest, wenn es für immer weg ist. Klingt ziemlich traurig, oder? Sei schlauer als Dein Gehirn und warte nicht auf einen Verlust – genieße jetzt all das, was Dein Leben einzigartig und wundervoll macht. Dazu reicht eine kleine mentale Übung von Zeit zu Zeit, um Dich zu entwöhnen.

In 5 Minuten raus aus der hedonistischen Falle

  • • Denke an etwas Positives, Vertrautes – das kann ein Gegenstand sein, ein Mensch oder eine Tätigkeit, wie lesen, gehen, essen.
  • • Stell Dir vor, dass es aus Deinem Leben komplett verschwunden ist. Es ist nicht mehr da und ab heute musst Du ohne klar kommen.
  • • Tauche ein in die Gefühle, die hochkommen. Das ist der Moment, in dem Dein Gehirn aufwacht.
  • • Beende das Gedankenspiel und spüre die Dankbarkeit, Erleichterung und Freude. Genieße jetzt den Moment und den Reichtum in Deinem Leben.

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