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Das Homeoffice 1x1

FLSK Home Office

Deutschland macht Homeoffice. Was für die einen verlockend klingt (länger schlafen, kein nerviger Arbeitsweg, endlich mal in Ruhe was wegschaffen), bereitet anderen Kopfzerbrechen (so viele Ablenkungen, fehlender Austausch mit Kollegen, wenig Motivation).

Richtig ist: Homeoffice stellt erst einmal alle Routinen auf den Kopf. Das geht mit Chancen, aber auch bisher unbekannten Risiken einher. Darum sei besser vorbereitet, wenn Du Dein trubeliges Großraumbüro gegen den einsamen Küchentisch tauschst!

Wir haben für Dich das 1x1 des Heimarbeitens zusammengestellt. Darin findest Du die besten Tipps und Tricks für Homeoffice-Fans und alle, die es werden wollen.

Die richtige Einstellung

Okay, da sitzt Du also leicht irritiert auf Deiner Bettkante. Gerade kam die E-Mail: Du wirst heute nicht in die Arbeit fahren, sondern sollst Homeoffice machen. Huch… Kann ich das?

Lass uns die Dinge beim Namen nennen: Homeoffice ist nicht dasselbe wie in der Arbeit sein, nur mit anderer Umgebung. Jeder Versuch, business as usual zu betreiben, ist zum Scheitern verurteilt. Stattdessen brauchst Du eine neue, hilfreiche Einstellung.

Vor Dir liegt unendliche Freiheit. Das heißt nicht, dass Du jetzt tun kannst, was immer Du willst. Aber es heißt: Du kannst es so tun, wie Du es willst. Genau das bist Du möglicherweise nicht mehr gewohnt, was Deine Arbeit angeht. Zeit, wieder Verantwortung zu übernehmen.

Dein Job ist es jetzt, eine für Dich funktionierende Struktur und Motivation zu finden. Dafür bist Du absolut der oder die Richtige, denn Du kennst Dich am besten. Viel besser als der Chef oder die Personalabteilung.

Frage Dich ehrlich:

  • Wie viel Struktur und Klarheit im Tagesablauf brauchst Du?
  • Wie sehr bist Du bei Dir und merkst, was Du gerade brauchst?
  • Wann hast Du Deine Leistungshochs und wann ist Zeit für ein Nickerchen?
  • Was motiviert Dich? Warum solltest Du überhaupt einen Finger rühren, wenn es keiner kontrolliert?

Während Du Dir über die möglicherweise überraschenden Antworten klar wirst, helfen die folgenden Anregungen:

  • Schaffe Dir eine bewusste Routine, stolpere nicht vom Bett zum Schreibtisch
  • Stell Dir einen Wecker für kleine Pausen jede Stunde und größere 2-3 Mal pro Tag
  • Halte klare Zeiten ein, um Arbeit und Freizeit zu trennen
  • Feiere Deine Fortschritte und teile Sie virtuell mit Kollegen
  • Entkopple Leistung und Zeit. Du musst zu Hause nicht um jeden Preis auf eine feste Stundenanzahl kommen, Du darfst effizient sein.

Das brauchst Du: WLAN, Headset und Co.

Super wichtig für den Erfolg Deines Homeoffices ist geeignetes Equipment und der richtige Umgang damit. Du kannst vielleicht mal ein paar Stunden einen Laptop auf Deinem Schoß balancieren und in das Mikrofon schreien. Nach spätestens zwei Tagen hast Du Nackenschmerzen und bist total entnervt.

  • Ergonomischer Arbeitsplatz auch zu Hause: Investiere in einen ordentlichen Stuhl, einen Display auf Augenhöhe und passendes Zubehör wie Tastatur und Maus
  • Nice to have sind auch Headset oder ein gutes Mikrofon, Kamera, Lautsprecher und etwas freier Platz auf dem Tisch
  • Achtung: Sichere Dein WLAN vor unerwünschten Zugriffen und beachte die Datenschutzrichtlinien Deiner Firma. Gut für Calls bei denen der Display geteilt wird: zwei getrennte Log-ins am Computer für Arbeit oder private Nutzung.

Jetzt nicht! Potenzielle Störquellen

Bei wem ist es schon immer aufgeräumt, sauber und still? Braucht es auch gar nicht. So begegnest Du den kleinen Hindernissen im Homeoffice-Alltag:

  • Kinder und andere Mitbewohner: Hier hilft nur Konsequenz. Sag nein und bleib dabei. Bei manchen dauert es 5 Minuten, bei anderen eine Woche. Aber sie werden es irgendwann checken, wenn Du konsequent bleibst. Versprochen.
  • Das bisschen Haushalt: Klarer Homeoffice-Vorteil: Du kannst immer wieder zwischendurch aufräumen, die Wäsche rausholen oder die Spülmaschine einräumen. Mach das ruhig, aber nutze die Aktivitäten gezielt als zeitlich begrenzte (!) Bewegungspausen.
  • Ewig lockt das Bett: Du darfst ins Bett, kein Problem. Aber nur zum Schlafen, z. B. für ein Mittagsschläfchen. Das gibt neue Energie und lässt Dich danach noch effizienter arbeiten. Wenn Du so richtig richtig müde bist, ist schlafen das Beste, was Du für Deine Arbeit tun kannst. In den meisten Fällen wird das Bett weniger interessant, sobald Du in einem für Dich gesunden Rhythmus lebst und arbeitest.

Die Geheimtipps

  • Gemeinsam statt einsam: Teste virtuelles Coworking, indem Du eine dauernde Videoverbindung mit ebenfalls arbeitenden Freunden oder Kollegen aufrechterhältst. In Calls hilft die Kamera, um sich weniger isoliert zu fühlen. Ein Lächeln oder eine Geste bringt schon viel! Menschliche Begegnungen ermöglichen auch gemeinsame Chats (poste Dein Mittagessen) oder virtuelle Kaffeeküchen, die permanent offenstehen.
  • Umweltfaktoren im Auge behalten: Was macht die Temperatur in Deinem Arbeitsraum? Noch genug Sauerstoff vorhanden? Zu hell, zu dunkel? Achtsamkeit für Dich macht einen Unterschied!

Was da steht, kommt weg: Zum Abschluss noch ein Wort zum Snacken im Homeoffice. Faustregel: Alles, was sich auf Deinen Arbeitstisch befindet, wirst Du zu Dir nehmen. Darum stell Dir ausreichend Wasser, Obst, Nüsse etc. bereit und eher weniger Schokolade. Weil die Küche oft sehr nahe liegt, solltest Du Dir überlegen, wie viel Süßkram Du überhaupt einkaufst.

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