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Keine Zeit? So schaffst Du Freiraum für das, was Du wirklich willst

keine Zeit

Etwa die Hälfte der Erwachsenen unserer Gesellschaft leidet unter einem Gefühl von permanentem Zeitdruck. Geht es Dir auch so? Scheinbar wird alles immer schneller, wir müssen uns beeilen, um überhaupt noch mitzukommen. Übrig bleiben am Ende des Tages müde Füße sowie eine leise Unzufriedenheit. Du hast viel erledigt, aber nur wenig gelebt. Denn für die Dinge, die Dir wirklich wichtig sind, bleibt nie genug Zeit.

Ein voller Terminkalender ist kein Beweis für ein erfülltes Leben

Was würdest Du tun, wenn Du endlich die Zeit dafür hättest? Brot backen? Zeit mit Deinen Kindern verbringen? Meditieren? Mal ganz in Ruhe über Deine Zukunft nachdenken? Meistens wissen wir es sofort. Und wir verschieben diese Pläne auf diesen magischen Tag, der nie kommt. Denn im Hier und Jetzt, da gibt es anderes zu tun.

Dass das ein fataler Fehler ist, weißt Du bestimmt. Nur wie schaffst Du es, nicht nur ein ausgefülltes, sondern auch ein erfülltes Leben zu führen? Die meisten greifen instinktiv zu Kalendern und anderen Zeitplanungstools. Sie versprechen Kontrolle über die flüchtigen Sekunden eines Tages. Doch statt Deine Zeit zu managen, könntest Du auch anfangen, anders über sie nachzudenken. Zum Beispiel mit diesen verrückenden Thesen über Zeit:

1. Keine Zeit zu haben ist schick

Hör Dich mal um. Auf der Arbeit, in der Bahn, überall beschweren sich die Menschen über ihren Stress und Zeitmangel. Es gehört schon fast zum guten Ton. Wer keine Zeit hat, wirkt aktiv, unentbehrlich und total dynamisch. Wer wärst Du, wenn Du als Einzige(r) genug Zeit hättest? Womöglich unwichtig oder zumindest seltsam. Da braucht es Mut, um gegen den Strom zu schwimmen.
4 Dreh die Bewertung in Deinem Kopf: Zeit zu haben ist ein Zeichen davon, dass Du Dein Leben in Griff hast und weißt, was Du willst.

2. Jeder Mensch hat pro Tag die gleiche Menge Zeit zur Verfügung

Jedem von uns werden um Mitternacht 24 brandneue Stunden zugeteilt. Die Zeit behandelt alle Menschen gleich, egal ob Kindergartenkind oder Top-Manager. Aussagen wie „Ich habe zu wenig Zeit“ sind also sinnlos und eigentlich auch falsch. Die Gestressten haben nicht weniger Zeit als die Entspannten. Es ist alles eine Frage der Wahrnehmung.
4 Schau Dir Dein inneres Zeitkonto an, es ist gut gefüllt. Ah, welche Entspannung! 

3. Zeitmangel entsteht in Deinem Kopf

Wie Du über Zeit sprichst (egal, ob zu Dir selbst oder zu anderen), erschafft Deine Realität. Ein Beispiel: Für uns ist die Aufteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft total normal. Das spiegelt auch unserer Sprache mit Perfekt, Präsens und Futur wider. Unsere Zeit ist auf einer Linie angeordnet, auf der wir entlang rennen. Es gibt aber auch Völker mit völlig gegensätzlichen Zeit-Konstrukten: Für manche existiert nur die Gegenwart. Wirkt sich das auf ihr Zeitgefühl aus? Aber hallo! Sie erleben sich in einem ewigen Jetzt und kennen keinen Zeitmangel.
4 Streiche Sätze wie „Ich hab keine Zeit für …“ aus Deinem Wortschatz. Ersetze Sie durch: „Ich will mir gerade keine Zeit nehmen für …“ oder auch „Ich habe alle Zeit der Welt.“

4. Womit Du Deine Zeit verbringst, zeigt, was Dir wichtig ist

Letztlich kommt es nicht darauf an, was Du tun WILLST. Es kommt darauf an, was Du tatsächlich TUST. Schreibe einen Tag lang mit, wie Du Deine Zeit verbringst. Aber Achtung, das kann schmerzhaft sein. Denn jetzt siehst Du die aktuellen (und vielleicht unbewusst gesetzten) Prioritäten Deines Lebens Schwarz auf Weiß. 12 Stunden Arbeit sind super, wenn die Arbeit Deine absolute Prio 1 ist und Du damit glücklich bist. 2 Stunden täglich in sozialen Netzwerken sind okay, wenn Dir die Aktivität dort wichtig ist. Logischerweise bleibt so weniger Zeit fürs Töpfern, Freunde live treffen etc. Das liegt aber nicht dran, dass Du zu wenig Zeit hast (siehe Punkt 2).
4 Geh Deinen Tagesplan durch und schau, ob er überhaupt zu Dir passt.

5. Weglassen schafft Platz für Wesentliches

Wenn wir nicht aufpassen, nisten sich schnell Zeitfresser in den Tagesplan ein. Ein ganz gemeiner ist Konsum – von Dingen und Informationen. Musst Du wirklich all diese Posts, Nachrichten, Zeitschriften lesen? Brauchst Du diese vielen Dinge, die Du einkaufen, putzen, sortieren, reparieren musst? Ausmisten schafft neuen Raum, das gilt nicht nur für volle Schreibtischschubladen.
4 Reduziere Dein Leben, damit Du wieder Platz zum Atmen hast.

6. Zeitgefühl und Achtsamkeit hängen zusammen

Erinnerst Du Dich noch an Deine Kindheit? Damals reihten sich die Tage scheinbar unendlich aneinander, Du hattest Zeit im Überfluss. Vielleicht sagst Du jetzt: Ja klar, als Kind hatte ich auch nichts zu tun! Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Kinder sind viel mehr im Moment. Mittlerweile ist bewiesen: Je bewusster wir sie wahrnehmen, desto langsamer vergeht die Zeit. Wer achtsam im Jetzt lebt, hat immer genug Zeit. Je mehr Du Dich sorgenvoll mit Deiner Zukunft oder bereuend mit Deiner Vergangenheit beschäftigst, desto weniger bist Du in der Gegenwart. Du verpasst sie einfach.
4 Brich aus Deiner täglichen Routine aus. Mache nur eine Sache zu einer Zeit. 

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