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8 Ideen für Dein Mikroabenteuer

FLSK Abenteuer

Mit dem Boot den Yukon hinunter. Die Kinder einpacken und auf Weltreise gehen. Nach Japan ins Zenkloster ziehen. Keine Frage, das sind alles wahnsinnig tolle Erlebnisse. Aber auch wahnsinnig teuer und extrem. Doch es muss nicht immer das ganz große Abenteuer sein. Für alle, die nicht gleich ihr ganzes Leben hinschmeißen möchten, aber dennoch ab und zu die Reset-Taste für ihren Alltag suchen, hat der Britische Abenteurer, Blogger und Autor Alastair Humphrey das Mikroabenteuer erfunden.

Aus dem Lexikon des im Alltag erstickenden Städters mit Hang zum Wildlife:

Mikroabenteuer, das: eine kurze, für normale Menschen ohne großen Aufwand erreichbare Flucht aus der Routine, die die Perspektive verschiebt und einen unendlich glücklich macht.

Das Gute daran: Es gibt keine Ausreden mehr, etwas nicht zu erleben. Für Dein Mikroabenteuer musst Du weder Job noch Wohnung kündigen, gefährdest nicht Deine Beziehung (okay, ich lege nicht die Hand dafür ins Feuer) und es kostet keine Unsummen. Du musst für die meisten Kleinstabenteuer nicht einmal weit fahren, die nächste Wiese tut es auch. Oder die nächste Parkbank. Mikroabenteuer finden in Deiner Nähe statt und sie sind vereinbar mit Deinem normalen Leben. Sogar mehr als das: Sie geben Deinem normalen Leben Glitzer. Wenn Du merkst, was Du alles zwischen 18 Uhr abends und 7 Uhr morgens tun und erleben kannst, fühlst Du Dich nicht mehr hilflos im täglichen Hamsterrad gefangen.

„Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, der sollte es mal Routine versuchen: Die ist tödlich.“ (Paulo Coelho)

Ich würde hier ja nichts empfehlen, was ich nicht selbst getestet hätte. Und so habe ich mich vor einigen Tagen zu meinem ersten Mikroabenteuer aufgemacht. Woran erkennt man ein solches? Du hast das Gefühl etwas völlig Verrücktes ohne ausreichende Vorbereitung und Zeit zu tun (und es schickt elektrische Schläge des Glücks durch Deinen Körper, siehe Definition oben). Also bin ich nach der Arbeit und bei sich verdunkelndem Himmel zu einem kleinen Bach gefahren, ein Zufluss zum Starnberger See. Ich habe meine Wasserschuhe angezogen und bin ins Flussbett geklettert, mit dem Ziel, ihm bis zum See zu folgen.

Was soll ich sagen? Zuerst haben mich unzählige Mücken perforiert. Ich bin in Ästen hängen geblieben und auf die Nase gefallen. Nach zwanzig Minuten ging das Gewitter los und ich bin tropfnass zurück zum Auto gerannt. Es war großartig! Ich habe mich gefühlt wie eine große Entdeckerin im Amazonas. Okay, vielleicht ist das nicht Deine Vorstellung von Abenteuer. Es kommt auch nicht wirklich drauf an, was Du machst. Wichtig ist, dass Du es machst. Hier sind acht Ideen, um auf Touren zu kommen:

1. Verbringe eine laue Sommernacht auf einer Parkbank in Deiner Nähe

2. Leihe Dir ein SUP-Board und lege Dich in einem ruhigen See schwimmend darauf, um die Wolken/Sterne zu beobachten

3. Nimm Dein Fahrrad und fahre nach Intuition los, ohne auf den Weg zu achten

4. Geh in ein exotisches Restaurant und bitte den Koch, Dir sein Lieblingsgericht zu kochen

5. Fahr früh am Morgen vor der Arbeit zu einem See und springe mit den ersten Sonnenstrahlen hinein

6. Übernachte in einem nahegelegenen Waldstück  (kläre vorher mit dem Besitzer, ob das okay ist)

7. Mach Dich schick und gehe in ein viel zu teures Bekleidungsgeschäft. Ziehe ein extravagantes Outfit an und lass Dich rundum beraten

8. Folge einem Fluss (das geht auch in der Stadt!) zu Land oder zu Wasser

Zum Abschluss noch ein Rat: Warte nicht darauf, dass etwas in Deinem Leben passiert. Dein Leben passiert ständig. Das hier ist es. Fang an, kleine Löcher in die unsichtbaren Wände der Monotonie zu stechen und lass frische Luft hinein. Viel Spaß bei Deinem Mikroabenteuer!

PS: Egal, was Du machst, Flüssigkeit ist nie verkehrt. Also nimm bitte die FLSK Trinkflasche mit. Die freut sich auch über Abwechslung.

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