Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Product was successfully added to your shopping cart.

Dieses Jahr machen wir alles anders: Wir fliegen nach Südafrika und feiern Weihnachten am Strand! In der Theorie klingt das großartig. In der Praxis macht sich schnell eine ungute Leere breit, die von keiner Pina Colada gefüllt werden kann. Die Weihnachtszeit ist magisch. Das liegt nicht nur am vielzitierten Tannenduft. Es sind die Rituale, die uns Halt geben. Unserer Seele einen Platz zum Ankern.

Jede Familie hat ihre ureigenen Bräuche in der Adventszeit. Manche werden seit Generationen gepflegt, andere sind ganz neu. Sie bringen Staunen, ein warmes Zusammen-Gefühl und Geborgenheit in unser Leben. Egal, ob mit Kindern, als Paar oder mit Dir selbst – Weihnachten lebt und atmet Rituale. Wir haben die schönsten für Dich gesammelt als Inspiration zum Träumen und Nachmachen.

Kerzen

Lichterfest

In den Tagen vor Weihnachten wird das Licht neu geboren – die Tage werden wieder länger, eine Hoffnung auf Wärme und Leben liegt in der Luft. Darum ist Weihnachten ja das Lichterfest. Gemeinsam mit meinem Freund nehme ich mir einen Abend Zeit, um das wieder zu spüren. Wir löschen alle elektrischen Lichter, zünden den Kamin an und tausend Kerzen. Die Stimmung ist ganz besonders und romantisch. Wir reden, kuscheln und manchmal wird auch mehr daraus… (Julia, 33)

Baum schlagen

Von drauß' vom Walde

Unser Familienritual? Das ist ganz klar, den Weihnachtsbaum schlagen! Wir kennen eine Plantage, wo man sich seinen Baum selbst aussuchen darf. Schon Wochen vorher quengeln unsere Jungs, wann es endlich so weit ist. Dann, drei Tage vor Weihnachten, packen wir uns dick ein und nehmen eine große Thermoflasche Punsch mit. Bald haben wir die Kinder aus den Augen verloren, die wie bekloppt auf die Jagd nach dem tollsten Baum gehen. Wenn wir später im Auto sitzen, kommt unweigerlich die Frage: „Unser Baum ist der schönste, oder Papi?“ Was soll man da schon antworten!? (Konrad, 41)

Wanderung

Die Weihnachtswanderung

Ich wohne in Garmisch-Patenkirchen und damit direkt in den Bergen. Am heiligen Nachmittag mach ich mich immer auf in Richtung meiner Lieblingsbank, hoch oben über der Stadt. Von dort hat man einen genialen Blick auf das Tal mit den glitzernden Lichtern. Meistens bin ich ganz alleine und fühle mich verbunden mit der Natur und allem was ist. Ich werde dann immer ganz dankbar. Wenn es dämmert, steige ich langsam im Licht meiner Stirnlampe ab.  (Stefan, 28)

Bastlen

Basteln wie die Waldgeister

Meine Enkeltochter Lilly liebt die Vorweihnachtszeit und ich schaue, dass wir uns viel Zeit nehmen, um zusammen zu basteln. An einem Adventssonntag ziehen wir los in den Wald, leider meistens ohne Schnee. Aber es ist auch so schön. Wir sammeln Zweige, Zapfen und alles, was uns sonst noch unterkommt. Zu Hause erkennt uns keiner wieder, wir sehen aus wie die Waldschrate! Durchgefroren wie wir sind, gibt es erst mal heiße Schokolade. Dann wird gebastelt, während es draußen langsam dunkel wird. So hab ich das damals auch mit meinem Sohn gemacht und er erzählt heute noch mit Begeisterung von unserem Bastelritual. (Christina, 63)

vorlesen

Der Vorleser

Am Heiligabend haben wir die ganzen Family im Haus: Onkel, Tanten, Cousinen, die Oma… Letztere hat schon gegen drei Uhr nachmittags dermaßen viel Eierlikör intus, dass sie nur noch singt. Onkel Wolfram streitet mit meinem Mann, welcher „besinnliche“ Ballerfilm läuft. Der Rest quatscht und lacht. Der Trubel ist lustig, geht mir aber auch an die Nerven. Darum zelebrieren wir gegen fünf Uhr eine stille Stunde. Kerzen werden angezündet, alle setzen sich ins Wohnzimmer. Mein Mann hat eine wahnsinnig schöne Stimme. Darum hat er die Ehre, uns eine Geschichte vorzulesen. Die darf besinnlich, aber auch gerne aufregend sein. Den Ballerfilm vermisst dann keiner mehr. (Jutta, 45)