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„Ich kann doch nicht immer durch die Gegend laufen, hab ja was anderes auch noch zu tun“! Als mein Partner bei der Jahres- und Urlaubsplanung diesen leicht verzweifelten Ausruf losließ, wusste ich: Das Weitwandervirus hat mich endgültig gepackt. Denn wer einmal dieses ganz spezielle Gefühl erlebt hat, den lässt es nicht mehr los. Weitwandern – das bedeutet, einem Weg zu folgen. Drei Tage, eine Woche, drei Monate. Nur mit der Kraft der eigenen Füße und im eigenen Rhythmus. Zwei selten gewordene Dinge in unserem Alltag.

Was den Zauber des Weitwanderns ausmacht? Hmm, zunächst einmal ist es langsam, aber nicht statisch. Du kommst vorwärts, aber die Seele hat Zeit hinterherzufliegen. Du wanderst nicht im Kreis, nicht hin und zurück. Nein, Du hast ein Ziel, da hinten am Horizont. Es ist fast ein bisschen archaisch. Du fühlst Dich in die Zeit zurückversetzt, als die meisten Menschen so reisten. Du nimmst wahr, wie sich die Landschaft langsam verändert. Sie fliegt nicht am Auto- oder Zugfenster vorbei. Du bist ein Teil von ihr. Sie verändert Dich.

„Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus Deiner Haustüre hinauszugehen. Du betrittst die Straße und wenn Du nicht auf Deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie Dich tragen.“ (Aus Der Herr der Ringe)

Du musst keine Entscheidungen treffen. Was besichtigen wir, wo fahren wir hin – die üblichen Fragen im Urlaub erübrigen sich. Da ist nur der Weg. Und die Stunden des Tages, die Du hast, um Deine Unterkunft zu erreichen. Deine Füße wissen schon, was sie tun. Und die Gedanken sind frei. Alles Überflüssige reduziert sich von selbst. Es ist einfach. Es macht süchtig.

Das Schöne ist: Jeder kann sich seine Wanderung so gestalten, wie es ihm gefällt. Du willst die sportliche Herausforderung? Dann auf zur Kilometerjagd. Du willst mittags zwei Stunden Siesta auf der Wiese machen? Dann plan Deine Etappe entsprechend. Egal, worauf Du Deinen Fokus legst: Jede Weitwanderung bringt Dich auf magische Art und Weise an denselben Ort. Zurück zu Dir.

Wo es lang geht  - eine völlig subjektive Auswahl

Vor dem Loswandern kommt die größte Hürde: unter den zahlreichen Wegen den richtigen zu finden. Es gibt sie in allen Längen und Anforderungsgraden, überall in Deutschland und natürlich auch darüber hinaus. Du hast die Wahl zwischen

  • regionalen Streifzügen z. B. auf dem Seegang am Bodensee,
  • hervorragend markierten Erlebniswegen am Fluss, z.B. dem Moselsteig,
  • steifer Brise, z. B. auf dem Ostseewanderweg
  • oder lieber steile Hänge wie auf dem Adlerweg in den Alpen
  • und natürlich den vielen (Pilger-)Wegen mit spirituellem Hintergrund, wie der berühmte Jakobsweg.

Die Top 5 für den Weitwanderrucksack

  1. Wanderkarte – verlass Dich nie komplett auf die Markierungen
  2. FLSK Trinkflasche – ideal, um jede Wasserquelle unterwegs zu nutzen
  3. Nüsse – viel Energie, wenig Platzverbrauch
  4. Wechselshirt – unbezahlbar nach schweißtreibenden Aufstiegen
  5. Notfallset mit Pflastern und Co. – hilft sofort bei kleinen und größeren Blessuren

Viele Wege führen zur Weitwanderung

  • Ausgezeichneter Weitwanderweg: An jeder Ecke eine Markierung, perfekte Infrastruktur und wanderfreundliche Unterkünfte machen das Weitwandern zur reinen Freude.
  • Selbst geplanter Weg: Das weitverzweigte Wegenetz in Europa erlaubt es erfahrenen Wanderern, ihre eigenen Wege zu gehen.
  • Package und Gepäcktransport: Die Luxus-Variante vom lokalen Tourismusbüro oder anderen Anbietern spart Zeit und Nerven, Unterkünfte sind vorgebucht und das Gepäck wartet abends auf dem Zimmer. Angenehm!
  • Mit Kocher und Schlafsack: Bei Nächten unterm Sternenzelt kommt Abenteuerfeeling auf. So weit weg war der Alltag noch nie.

Welche Wege wirst Du beschreiten?